#Permakultour 2019 – Die idee

Aus #Art_through_Europe 2018 wird #Permakultour 2019

Überwältigt von all den großen und kleinen Abenteuern, der unglaublichen Gastfreundschaft, die mir überall, wo ich auf meiner Art through Europe Tour 2018 gewesen bin, zu Teil wurde und den unzähligen Erfahrungen, die ich machen durfte, habe ich mich entschlossen 2019 wieder eine Reise mit dem Fahrrad anzutreten.

Dieses Mal sollte der Fokus noch stärker auf dem Thema Nachhaltigkeit und der Verbreitung meiner Projektidee liegen.

Als ich von der “Permakultur-Bewegung” erfuhr, wusste ich, dass ich mich auf meiner Reise noch stärker mit diesem Thema auseinandersetzen wollte. Eine Form der Landwirtschaft, die viele der derzeitigen Probleme auf ganz ökologische Art und Weise zu lösen scheint.

So plante ich eine Reise über Höfe, die Permakultur betreiben und Projekte die sich mit dem Thema beschäftigen.

Aber was ist eigentlich Permakultur?

Permakultur – Die Lösung vieler landwirtschaftlicher Umweltprobleme?

Während ich diesen Artikel schreibe bin ich bereits fast zwei Wochen unterwegs.

Ich möchte, bevor ich über meine ersten Erfahrungen auf den Höfen schreibe zunächst einen kleinen Einstieg in das Thema Permakultur geben.

Dabei beziehe ich mich unter anderem auf das Buch “Permakultur im Hausgarten – Handbuch zur Planung und Gestaltung mit vielen Beispielen” von Jonas Gampe, mit dem ich auf einem der besuchten Höfe zusammenarbeiten durfte. Er beschäftigt sich in seinem Planungsbüro für ökologische Landschafts- und Gartengestaltung “Kreislaufgärten” mit Themen rund um Ökologie und Nachhaltigkeit in Garten, Landschaft und Gesellschaft. 

Auf meiner Reise habe ich in vielen Gesprächen gemerkt, dass es schwierig ist das Thema Permakultur in einfachen Worten zusammenzufassen. Ich versuche es mal auf meine Weise und erkläre erst die grundlegende Idee und dann, was der große Vorteil für den Permakultur-Landwirt ist.

Nachhaltige Kreisläufe in nachgebauten Ökosystemen

Das Konzept der Permakultur gibt es schon seit den 1970ern. Es entstand in Australien, als Gestaltungskonzept landwirtschaftlich genutzter Flächen. Dabei sollte Wüstenbildung, Wasserverschmutzung, Erosion und Artensterben entgegengewirkt werden.

Bei Permakultur geht es darum Nahrungsmittel so  nachhaltig wie möglich zu erzeugen. Es ist sozusagen das genaue Gegenteil von “klassischen” Monokulturen, in denen man auf vielen Hektar zum Beispiel nur Mais, nur Weizen, nur Gerste oder nur Tomaten anbaut.

Es geht viel mehr darum, so viele verschiedene Dinge anzubauen, wie möglich und die Bäume, Sträucher, Gehölze und Pflanzen in einem sinnvollen System zusammenarbeiten zu lassen, um positive Wechselbeziehungen zu fördern und auch, um unnötige Arbeit zu vermeiden.

Die der Natur nachempfundenen Ökosysteme sind sehr viel stabiler als herkömmliche Monokulturen, bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen, erhalten sich in der Regel selbst und sind damit sehr viel pflegeleichter.

Dies geschieht in der Regel auf sehr viel kleinerer Fläche als “herkömmliche” Landwirtschaft. Dabei wird sich vor allem daran gehalten, wie Kreisläufe in der Natur funktionieren.

Natürliches Gleichgewicht und der große Vorteil für den Landwirt

Ein Obstbaum wird beispielsweise nicht einfach so auf eine Wiese gesetzt, sondern von halbhohen Wildkräutern, wie Brennnesseln oder Beeren-Büschen, wie der Stachelbeere, umgeben. Diese unterstützen nämlich, im Gegensatz zum Gras, das Wachstum des Baumes durch Blatt- und Wurzelausscheidungen und hemmen es nicht unnötig.

Hat man ein Problem mit Mäusen, so streut man kein Gift, sondern versucht durch bestimmte Gehölze oder Raubvogel-Stangen Raubvögel anzulocken, sodass das System wieder ins Gleichgewicht kommt.

Man versucht sozusagen auf jedes Problem, welches sich einem in der Landwirtschaft stellt eine natürliche Antwort zu finden: auf “Unkraut”, auf trockene Böden, auf zu geringes Wachstum der Pflanzen, “Schädlinge” und so weiter. Dies geschieht zum Beispiel durch geschickte Anbaumethoden, optimale Nutzung des Standortes und viel Ausprobieren 😉

Die Wörter Unkraut und Schädlinge habe ich bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da man nach meiner Erfahrung im Rahmen der Permakultur versucht diese Wörter zu vermeiden. Viel mehr versucht man das, was vorher im Garten unerwünscht

Der Name Permakultur kommt von “permanent agriculture”. Hier steckt also schon im Namen, dass die bewirtschaftete Fläche bestenfalls ganz-jährlich Erträge liefern soll.

Das Beste: Wenn man alles richtig macht, erfordert das wirtschaften mit Permakultur sehr viel geringeren Arbeitsaufwand als herkömmliche Landwirtschaft, da im besten Fall weder gespritzt noch gedüngt werden muss. Das “nachgebildete” Öko-System verwaltet sich sozusagen selbst.

Es gibt noch unzählige weitere Konzepte, Ergänzungen, aber ich denke, für ein grundlegendes Verständnis genügt das erstmal.

Und wie geht’s jetzt weiter mit der #Permakultour 2019?

Meine ersten drei Höfe und Projekte, habe ich in Deutschland bereits besucht. Alle drei waren sehr unterschiedlich gestaltet. Hierbei hat sich gezeigt, wie breit gefächert man das Permakultur-Konzept ausgestalten kann. Manche legen stärkeren Wert auf die Selbstverwaltung und – Instandhaltung des Gartens, andere auf die gestalterische Vielfalt der vielen unterschiedlichen Bausteine und wieder andere betreiben Permakultur mit einem starken Fokus auf den sozialen Aspekten, auf die ich noch kaum zu sprechen gekommen bin. 

Es ist ein unglaublich vielseitiges Thema und darum werde ich die Erfahrungen, die ich auf jedem einzelnen Hof gemacht habe in einem eigenen kleinen Blog-Beitrag behandeln, sodass ihr ein besseres Verständnis von den unterschiedlichen Facetten bekommt. 

Meine Intention hinter der Reise war auch die Idee, dass es wichtig ist für sinnvolle Konzepte, wie die Permakultur, Netzwerke aufzubauen und Plattformen zu schaffen. Durch meine Art zu reisen und meine Kunst möchte ich das auf meine eigene (Charsy) Art und Weise tun 😀

Gerne könnt ihr mir auch einen Kommentar da lassen und erzählen, was ihr von dem Konzept und der Projektidee haltet 🙂

Eventuelle Planänderung: Alpen

Da ich bis jetzt noch keine positive Rückmeldung von den angeschriebenen Höfen in Frankreich erhalten habe führt mich mein Weg eventuell durch die Schweizer Alpen nach Italien. Naturnah bleiben, auch ohne Permakultur. 

Zudem bin ich ein großer Freund sportlicher Herausforderung und der Sinn stand mir schon lange nach einer “kleinen” Alpenüberquerung.

Natürlich werde ich auch darüber berichten mit Artikeln und vielen Fotos 🙂 

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